Handlungsanlässe und Rahmenbedingungen für Investitionen in die betriebliche Gesundheitsförderung

Demografische Entwicklung

Junge Leute stehen auf Sozialkompetenz bei ihrem Arbeitgeber. In den nächsten 10-15 Jahren werden die geburtenstärksten Jahrgänge in den Ruhestand gehen. Die Gesamtzahl der in das Berufsleben eintretenden Ausgebildeten beträgt ungefähr die Hälfte bis ein Drittel! Das bedeutet: Es wird ein Run auf die Nachrücker entbrennen.

 

Sichern Sie sich Ihre Zukunftschanchen mit einer CSR-Strategie!

 

mehr...

 

De Statis Bevölkerungsentwicklung 2012/2025 -

Free Download-pdf...

 

Know-how Abgang durch Frühpensionierungen

Die tatsächlichen Verhältnisse werden diesen Effekt noch verstärken, denn das Rentenalter 67 wird mehr und mehr zur Theorie und zum Vorwand um Rentenkürzungen vornehmen zu können. Die Praxis zeigt eine Zunahme der Frühpensionierungen weit vor Erreichen dieses Alters.

 

Im Jahre 2012 sind nach einer Studie der Bundes-psychotherapeutenkammer 75.000 Arbeitnehmer allein aus psychischen Gründen vorzeitig in Rente oder Pension gegangen. Das sind 50 % mehr als vor 10 Jahren. Das durchschnittliche Alter zum Rentenbeginn bei Frauen lag bei 49, das von Männern bei 52 Jahren. Überschlägig gerechnet kosten vorausgehende Krankheitskosten, Beitragsausfall und Rentenzahlung die öffentlichen Kassen mind. eine Milliarde Euro jährlich. Und jedes Jahr kommt mindestens eine weitere Milliarde hinzu.

 

Pressemitteilungen der Bundestherapeutenkammer...

 

Studie der Bundestherapeutenkammer - Free Download-pdf...


Know-how Abgang durch Fluktuation

ist das Betriebsklima nicht von einem Miteinander geprägt, dann verlassen Männer und Frauen in ihren besten Jahren vorzeitig das Unternehmen und nehmen erarbeitetes Know-how mit in den Ruhestand oder mit zu einem Wettbewerber. Damit wird auch das Unternehmen dauerhaft geschädigt.

 

Erhalten Sie Ihr Know-how durch betriebliche Gesundheitsförderung!

Verstärken Sie die emotionale Bindung Ihres Mitarbeiters an Ihr Unternehmen. Nur ca. 15 % der Arbeitnehmer verspüren eine emotionale Bindung.

 

Gallup-Studien zum Mitarbeiterengagement...

 

Das Burnout-Problem

Experten schlagen Alarm 

Publikationen zu diesem Thema gibt es genug und massenhafte Empfehlungen. Vieles geht an den Ursachen vorbei. Denn man kann Ursachen, die auf der physikalischen Ebene entstanden sind nicht durch Behandlungsmethoden, die auf der psychischen oder der chemischen Ebene ansetzen erfolgreich behandeln.

 

Sorgen Sie vor mit echter Primärprävention indem Sie auf allen Ebenen der Krankheitsursachen ansetzen!

 

Der einfache Start in die betriebliche Gesundheitsförderung - BGF-easy 4.0 ...

 

Burnout-Alarm  Aufruf der Klinikmanager - Free Download-pdf...

 

Auf dem Weg nach Nirgendwo?

Steigende ,Burn-out‘- Inzidenz durch technisch erzeugte magnetische und elektromagnetische Felder des Mobil- und Kommunikationsfunks - Forschungsbericht 

 

http://kompetenzinitiative.net/KIT/KIT/mobilfunk-burnout-ulrich-warnke-peter-hensinger

Kosten der Fehlzeiten aufgrund von Burnout

Die Zahl der betrieblichen Fehltage aufgrund von Burnout ist seit 2004 um fast 1.400 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Erkrankungsdauer bei Burnout und Depression beträgt ca. zwischen 39 und 50 Tage. Die Rückfallquote ist hoch.

 

Haben Sie schon einmal durchgerechnet, was Sie ein Burnout-Fall in Ihrem Unternehmen kostet?

 

Kostenkalkulation von Fehlzeiten - Free Download-pdf...

 

 Kostenkalkulator von Fehlzeiten - Spread-Sheet anfordern...

 

Gesetzesänderung schreibt seit September 2013 die Beurteilung der psychischen Gefährdung an Arbeitsplätzen vor

Dies gilt für Unternehmen aller Größen und bringt Haftungsthemen mit sich. Wir schützen Sie mit Informationen, die das Problem bei der Wurzel packen.

 

Der Arbeitgeber hat individuell für jeden Arbeitnehmer

  • eine vorbeugende Gefährdungsbeurteilung abzugeben
  • sich daraus ergebende Maßnahmen festzulegen
  • eine Dokumentationspflicht hierüber
  • Fehlbelastungen zu vermeiden
  • aktiv vorzubeugen
  • Vorkehrungen zu treffen, dass die Maßnahmen durchgängig und in die Führungsstrukturen integriert umgesetzt werden.

Die Umsetzung wird von den Berufsgenossenschaften geprüft.

 

 § 4 Arbeitschutzgesetz (ArbSchG) -

(Stand 11.04.2015) - Free Download-pdf...

 

Steuerliche Förderung unterstützt den Prozess

Der Steuergesetzgeber hat die Möglichkeit geschaffen, jedem Mitarbeiter zur Förderung seiner Gesundheit bis zu 500 Euro im Jahr steuer- und sozialversicherungsfrei zukommen zu lassen (§ 3 Nr. 34 EStG). Die kranken Kassen gewähren unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse.

 

 Mein Fachartikel zur Betrieblichen Gesundheitsförderung Teil 1 -

(Stand 22.11.2014) - Free Download-pdf...

 

 Mein Fachartikel zur Betrieblichen Gesundheitsförderung Teil 2 -

(Stand 22.11.2014) - Free Download-pdf...

 

 § 3 Nr. 34 Einkommensteuergesetz (EStG) -

(Stand 22.11.2014) - Free Download-pdf...

 

Das Präventionsgesetz

Das Fünfte Sozialgesetzbuch gibt für Primaärprävention und Betriebliche Gesundheitsförderung einen Ausgabenrahmen von 7,00 Euro (bisher 3,17 Euro) je Kassenmitglied und Jahr vor. Davon sollen für betriebliche Gesundheitsförderung 2,00 Euro) aufgewendet werden. Seit 2004 werden verschiedene Entwürfe eines Präventionsgesetzes diskutiert. Zum 1. Januar 2016 ist das Bürokratiemonster in Kraft getreten. Die Begeisterung bei den Arbeitgeberverbänden hält sich in Grenzen.

 

Landesvereinigung Baden-Württembergischer Arbeitgeberverbände...

 

Präventionsgesetz (Wikipedia)...

 

 Präventionsleitfaden der Spitzenverbände der Sozialversicherung - (Stand 22.11.2014) - Free Download-pdf...

 

§ 20 und § 20a Fünftes Sozialgesetzbuch (SGB V) -
(Stand 22.11.2014) -
Free Download-pdf...

 

Fazit: Eigeninitiative ist gefragt

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) kann nur dann optimal wirken, wenn sie bei den Krankheitsursachen ansetzt.

 

BGF-easy 4.0 ...